
Der Hochbau umfasst alle Arbeiten, die zur Errichtung des tragenden Rohbaus eines Gebäudes vom Fundament bis zum Dachstuhl erforderlich sind:
Erd- und Erdbauarbeiten: Aushub der Baugrube, Bodenverdichtung, Verbau und Sicherung der Baugrubenwände sowie Vorbereitung der Grundleitungen.
Fundamentarbeiten: Herstellung von Bodenplatten, Streifen- oder Pfahlfundamenten inklusive Sauberkeitsschicht und Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit.
Mauerwerksarbeiten: Errichtung tragender und nicht-tragender Wände aus Ziegeln, Kalksandstein, Porenbeton oder Betonstein.
Stahlbetonarbeiten: Verlegen von Bewehrungsstahl, Erstellen von Schalungen sowie Einbringen und Verdichten von Ortbeton für Decken, Stützen, Unterzüge und Wände.
Zimmermannsarbeiten / Dachstuhl: Aufrichten der Dachkonstruktion (Dachstuhl, Sparren, Pfetten) sowie Holzbauarbeiten für Dach- und Wandelemente.
Der Ausbau macht das Gebäude funktionsfähig, wetterdicht und ästhetisch ansprechend:
Trockenbauarbeiten: Erstellen von leichten Trennwänden, Vorsatzschalen und abgehängten Decken (meist mit Gipskartonplatten) inklusive Dämmung.
Putz- und Estricharbeiten: Auftragen von Innenputzen (Gips-, Kalk- oder Zementputz) an Wänden und Decken sowie Einbringen von Estrich (z. B. Zement- oder Anhydritestrich) als Untergrund für Bodenbeläge.
Dämm- und Abdichtungsarbeiten: Anbringen von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS), Dachdämmungen und fachgerechten Abdichtungen gegen Feuchtigkeit.
Maler- und Tapezierarbeiten: Oberflächenbehandlung von Wänden und Decken durch Spachteln, Grundieren, Streichen, Tapezieren oder Lackieren.
Bodenbelagsarbeiten: Verlegen von Fliesen, Naturstein, Parkett, Laminat, Vinyl oder Teppichböden.
Tischler- und Montagearbeiten: Einbau von Innentüren, Fensterbänken, Treppen und Einbaumöbeln.